19. März 2026
Zukunft im Blick – wie aus der Vision Kirche 2030 konkrete Schritte werden
Die Entwicklung eines Gemeindegebäudes beginnt nicht mit dem Neubau – sondern mit einer klaren Vision und der aktiven Beteiligung der Menschen, die den Ort nutzen.
Mit der Vision Kirche 2030 wird der Campus der Freikirche in Mannheim neu gedacht. Ziel ist es, die bestehende Struktur zu ordnen, den Ort zu öffnen und eine klare räumliche Orientierung zu schaffen. Durch den Rückbau einzelner Gebäudeteile und die Neuorganisation der Zuwegung entsteht ein Campus, der besser funktioniert und zugleich eine neue Präsenz im Stadtraum erhält.
Im Zentrum der Vision steht ein neues Foyer, das sich bewusst zur Straße hin öffnet und dem Ensemble eine klare Adresse verleiht. Direkt daran anschließend entsteht eine neue Halle für den Gottesdienstraum, die künftig bis zu 550 Menschen Platz bietet und Raum für gemeinschaftliches Erleben schafft.
Kürzlich durften wir die nächsten Bauabschnitte für dieses und das kommende Jahr gemeinsam mit der Gemeinde vorstellen. Bei der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Vision direkt mitzuerleben.
Derzeit werden die Kinderräume und der Saal umgestaltet, und die WC-Anlagen wurden bereits modernisiert. Diese Maßnahmen lösen konkrete Probleme, verbessern Abläufe im Alltag und stärken das Gemeindeleben unmittelbar. Gleichzeitig orientieren sie sich konsequent an der übergeordneten Vision – die Räume werden so gestaltet, dass sie nahtlos in das spätere Gesamtkonzept integriert werden können.
So entsteht ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der Bestand und Zukunft miteinander verbindet. Die Vision dient als klare Guideline – ein Rahmen, der Orientierung gibt und gleichzeitig Flexibilität ermöglicht.
Architektur bedeutet hier nicht nur Neubau, sondern gezielte Weiterentwicklung bestehender Räume – Schritt für Schritt in Richtung Vision.


